Zärtliche Abscheu

 

Kalt ertastet mich deine Haut,

die mir sonst doch so vertraut,

wärmend schön mit dir vereint,

dass mein Herz vor Freude scheint.

 

Doch deine Liebkosungen teilen meinen Leib,

und deine Küsse brennen mir Wunden,

ich hab gelitten, hab mich geschunden

und hab geschrien, dass es meinen Schmerz vertreib.

 

In mir selbst die Zorneswut,verlangend nach Zerstörung,

du hingegen,mir so nah, schlägst mich mit jeder Berührung.

Am Abgrund stehend, Eigenhass, bin ich nun allein,

nur du, mein Henker, wirst mein Weggefährte sein.

 

Berauscht von Angst und Einsamkeit,

tritt ich dir entgegen,

werd' mich nun in deine Hände legen,

es ist geschafft, es ist vorbei, ich bin befreit.

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Die Mauer im Kopf

 

Ich sitz und bin allein in mir,

denn ich weiß: vollständig bin ich nur bei dir.

Es sollte nicht sein, doch so ist es nun,

ich will und kann nichts dagegen tun.

 

Mich selbst betrügend nehm' ich deine Worte an,

ich hasse mich selbst , dass ich dir nicht glauben kann.

Deine warmen Gesten prallen an mir ab,

ich versuch' dir zu vertrauen, während ich dich in meinen Armen hab'.

 

Ich will mich dir öffnenund zeigen, wie ich bin,

doch die Mauer im Kopf hat anderes im Sinn.

Du hast es verdient mich in vollem Maß zu kennen,

doch die Mauer im Kopf versucht uns zu trennen.

Ich werd' sie zerstören, bitte hilf' mir dabei,

ist die Mauer erst weg, sind wir wirklich frei.

Wenn du nicht da bist

 

Ich schaue in den Spiegel und erwarte mich zu erkennen,

doch was ich sehe ist eine ausgelaugte Person

mit müden Augen und ausdruckslosem Gesicht.

Sie hat rote Haare,

rot wie das Blut das nur in meinem Körper zirkuliert

weil mein Herz für dich schlägt.

 

Sie hat blasse Haut,

blass wie eine, die ihr Leben längst hinter sich gelassen hat.

Wie eine ausgedorrte Frucht die nur blüht,

weil du mir Leben einhauchst.

 

Sie hat fahle Augen,

fahl wie ein nebliger Tag im November.

Wie ein Novembermorgen, der sich nur zu voller Schönheit entfaltet,

weil du mir Licht bringst.

 

Sie hat hungrige Lippen,

hungrig wie ein Tier das um sein Fressen kämpft.

Hungrig nach der Liebe die ich in deiner Gegenwart verspüre,

und die mich nicht zu der Person werden lässt, die ich im Spiegel sehe.

 


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